Sprechstundenzeiten

Montag, Dienstag und (neu!) Donnerstag
von jeweils 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr.
Wir bitten Sie um Verständnis, dass die Beratungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden.

Feldschmiedekamp 22, 25524 Itzehoe
Telefon: 04821-3235
Fax: 04821-889768

 

neue Homepage für die Ortsverbände

Wir haben für alle Ortsverbände eine neue Homepage erstellt.
Dort können Sie sich die Neuigkeiten, Termine und Berichte aus Ihrem Ortsverband ansehen.
Schauen Sie mal rein und melden Sie sich gerne beim Newsletter an, so verpassen Sie keine Termine und interessanten Themen mehr.

sovd-steinburg.de

Sozialberatungszentrum in Itzehoe 04821-3235

keisgeschaeftsstelle-210

Behindertengleichstellungsgesetz: SoVD fordert Nachbesserungen

Präsident Adolf Bauer: „Gesetz lässt die Lebenswirklichkeit behinderter Menschen außer Acht“
„Bisher geht der Gesetzentwurf am Lebensalltag behinderter Menschen vorbei. Denn er klammert die privaten Anbieter von Gütern und Dienstleistungen aus. Bleibt es dabei, bestehen maßgebliche Barrieren fort. Zum Beispiel beim Arztbesuch, beim Sport oder an der Kinokasse.“ Das erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heutigen Kabinettsberatung über das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). Das Gesetz soll eine Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen beseitigen sowie gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleisten.
Der Verbandspräsident unterstreicht die Notwendigkeit, insbesondere die Privatwirtschaft angemessen auf Barrierefreiheit einzuschwören. „Bislang bleibt der Gesetzentwurf an dieser Stelle völlig unzureichend. Deshalb kommt es im weiteren Gesetzgebungsverfahren darauf an, nachzubessern“, sagt Adolf Bauer.
In einer ausführlichen Stellungnahme konkretisiert der Sozialverband SoVD seine Kritik und spricht von Versäumnissen, die positive Ansätze überlagern. Aus Sicht des Verbandes werden in dem Gesetz zum Beispiel seelisch und psychisch beeinträchtigte Menschen ausgeklammert. Zudem bemängelt der SoVD das Fehlen einer Bezugnahme auf die UN-Behindertenrechtskonvention. Das geplante Gesetz gilt als ein zentrales Vorhaben zur Umsetzung der Konvention, die 2009 von Deutschland anerkannt wurde.
Stellungnahme:
https://sovd.de/fileadmin//downloads/sozpol-dok/pdf/2015-12-01_SoVD_Stellungnahme_BGG.pdf
Video: Wie barrierefrei ist unsere Umwelt?
http://www.sovd-tv.de/2013/01/21/wie-barrierefrei-ist-unsere-umwelt/

Steigende Krankenkassenbeiträge

SoVD fordert: Versicherte nicht länger einseitig belasten!
Präsident Adolf Bauer: „Arbeitgeber in die Pflicht nehmen“

steigende Kosten belasten Arbeitnehmer„Der Gesetzgeber muss endlich intervenieren, um notfalls den Anstieg von Zusatzbeiträgen für die Versicherten zu begrenzen. Denn die Schmerz-grenze ist jetzt erreicht. Zudem ist es erforderlich, die steigenden Kosten durch eine Anhebung des Beitragssatzes auf der Arbeitgeberseite einzu-fangen“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer zur aktuellen Prognose über steigende Krankenkassenbeiträge. Das Bundesversicherungsamt schätzt einen Anstieg von durchschnittlich 0,3 Prozentpunkten. Damit würde der Beitragssatz auf 15,8 Prozent anwachsen.

„Die Arbeitgeber müssen in die Pflicht genommen werden. Dies ist die Voraussetzung für eine gerechte und solidarische Finanzierung der Gesundheitskosten“, sagt Adolf Bauer.

Der SoVD fordert eine paritätische Finanzierung der Beitragssätze. Damit geht der Grundsatz einher, dass die Versicherten entsprechend ihrer wirt-schaftlichen Leistungsfähigkeit Beiträge zahlen. Zum 1. Januar 2015 wur-de der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung auf 14,6 Pro-zent festgesetzt. Während die Arbeitgeber vor den steigenden Kosten geschützt sind, müssen die Beschäftigten sowie die Rentnerinnen und Rent-ner sämtliche Kostensteigerungen über Zusatzbeiträge alleine tragen.

Interview mit Herrn Bauer

Das Format "jung und naiv" führte ein Interview unter dem Motto "Was geht mich denn Inklusion an?" mit dem Bundesvorsitzenden Herrn Bauer in Berlin.
Viele Themen unserer Zeit werden beleuchtet und Herr Bauer findet eine einfache Sprache um komplizierte Verhältnisse bildlich und interessant zu erklären. Absolut sehenswert!

Pflegeversicherung wird gerechter

Präsident Adolf Bauer: „Es war richtig, den politischen Druck zu erhöhen und unsere Mitglieder zu mobilisieren“
Der Sozialverband SoVD bewertet das neue Pflegegesetz positiv. Heute wird der Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag beraten.

„Das Gesetz verbessert die Situation der von Pflege betroffenen Menschen. Insbesondere mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs findet ein Paradigmenwechsel statt. So wird der Zugang zu den Leistungen gerechter. Denn künftig gilt gleiches Recht für alle. Unabhängig von der Frage, ob es sich um körperliche oder psychische Einschränkungen handelt“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Damit werde eine Gerechtigkeitslücke geschlossen, die seit der Einführung der Pflegeversicherung bestehe.

Mit der Initiative „Meine Pflege“ hatte der SoVD vor einem Jahr Pflegebedürftige und deren Angehörige sowie professionelle Pflegekräfte zum Protest gegen den drohenden Pflegenotstand in Deutschland aufgerufen. Die Aktion richtete sich an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Im Zentrum stand die Forderung nach der Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes.

Kritik übt der Sozialverband an der Finanzierung der Pflegekosten. „Der Gesetzentwurf sieht keine Stärkung der solidarischen Umlagefinanzierung vor. Das ist der Malus“, warnt Bauer. Zudem fehle eine spürbare Entlastung bei den Investitionskosten.

Aus Sicht des SoVD ist zudem ein Stopp des Kaufkraftverlustes der Pflegeversicherungsleistungen erforderlich. Der Verband schlägt hierfür jährliche Leistungsdynamisierungen vor.

Der SoVD gehört zu den sechs vom Bundesgesundheitsministerium anerkannten „maßgeblichen Organisationen“, welche die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen vertreten.

SoVD-Position: Stellungnahme zum PSG II http://sovd.de/2522.0.html
Film: Pflege-Bürgerversicherung ansehen
Heft (PDF) Gute Pflege braucht starke Kräfte www.sovd.de/pflegekraefte

Integrationsbetriebe - 150 Millionen-Programm hilft

Präsident Adolf Bauer fordert langfristige Beschäftigung für behinderte Menschen
Der Sozialverband SoVD begrüßt das Sonderprogramm für Integrationsbetriebe, das heute im Deutschen Bundestag beschlossen werden soll.

„Die Arbeit der Integrationsbetriebe gezielt zu fördern ist der richtige Weg. Denn dadurch wächst die Chance, die berufliche Teilhabe behinderter Menschen wirksam zu verbessern. Dies gilt insbesondere deshalb, weil die Zeit drängt. Denn die finanziellen Spielräume schwinden. Und das wirkt sich unmittelbar auf die Beschäftigungsmöglichkeiten der Betroffenen aus“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Aus Sicht des Verbandspräsidenten kann das Programm entscheidend dazu beitragen, den Erfolg der Integrationsbetriebe fortzusetzen. Die Betriebe positionieren sich zwischen betreutem Arbeiten in Behindertenwerkstätten und dem regulären Arbeitsmarkt. Seit 2001 ist die Zahl dieser Betriebe auf rund 800 angestiegen.

„Bei allem Lob in der Hauptsache sind Nachbesserungen an dem Programm erforderlich. Ziel muss es insbesondere sein, dauerhafte Beschäftigungsoptionen für behinderte Menschen in den Betrieben zu ermöglichen“, fordert Bauer.

SoVD-Stellungnahme: http://www.sovd.de/2534.0.html

Betreuungsgeld ist verfassungswidrig

betreuungsgeld250Das Betreuungsgeld ist verfassungswidrig. Das hat heute das Bundesverfassungsgericht entschieden. Hintergrund des Urteils ist eine Normenkontrolle, die der Hamburger Senat angestrengt hatte. Dabei prüft das Gericht, ob bei einem Gesetz Grundrechte oder sonstige Verfassungsvorschriften eingehalten werden, auch wenn der Kläger nicht direkt betroffen ist. Mit der Entscheidung der Karlsruher Richter liegt ein Rechtsanspruch auf die sogenannte „Herdprämie“ künftig im Ermessen der Länder.

Als erklärter Gegner des Betreuungsgeldes befürwortet der SoVD inhaltlich die Entscheidung der Karlsruher Richter. „Eine Leistung von monatlich 150 Euro für Eltern, die auf einen mit öffentlichen Mitteln geförderten Betreuungsplatz für ihre Kleinkinder verzichten, ist nicht sozial. Langfristig schadet diese Zuwendung mehr als sie hilft“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. „Denn mit dem finanziellen Anreiz werden gerade einkommensschwache Familien dazu gebracht, auf frühkindliche Bildungs- und Förderungschancen zu verzichten. Dies gilt insbesondere für die Spracherziehung. So werden schon früh die Weichen für eine weitere Abwärtsspirale gesetzt.“

Dass mit dem aktuellen Urteil das Ermessen über einen Rechtsanspruch auf das Betreuungsgeld nun auf die Länderebene verschoben wird, ist deshalb aus Sicht des Verbandes nur wenig zielführend. „So wird das Problem nur verlagert, aber strukturell nicht an der Wurzel gepackt“, befürchtet Bauer.

Der SoVD spricht sich seit langem mit Nachdruck dafür aus, die für das Betreuungsgeld eingesetzten Mittel besser für den Ausbau qualitativ guter öffentlicher Betreuungsplätze zu verwenden. Von einem hochwertigen Betreuungsangebot mit gut ausgebildetem Fachpersonal würden alle Familien in Deutschland gleichermaßen profitieren, betont der SoVD-Präsident. „Zum Ausbau der Kinderbetreuungsplätze in Deutschland bedarf es gewaltiger Anstrengungen. Hier muss endlich mehr getan werden, um den sozialen Langzeitfolgen mangelnder Förderung von Kindern von Alleinerziehenden, aus einkommensschwachen Familien oder aus Familien mit Migrationshintergrund entgegenzuwirken.“

Ausschlusskriterium Behinderung: SoVD Report deckt auf

sovd-reportAls Anke D. nach dem Tod ihres Mannes eine Mutter-Kind-Kur beantragt, erhält sie eine Absage. Der Grund: Frau D. ist gehbehindert. Kein Einzelfall, wie die SoVD-Reporter feststellen. Denn laut Fachexperten versagen viele Krankenkassen beim Thema Barrierefreiheit. So auch in diesem Fall. Anstatt bei der Trauerbewältigung Unterstützung zu finden, muss Anke D. jetzt um ihr Recht kämpfen.
Zum Beitrag auf sovd-tv.de

Patientenberatung muss unabhängig bleiben

Der SoVD übt scharfe Kritik an der unmittelbar bevorstehenden Vergabe der Unabhängigen Patientenvertretung (UPD) an ein privatwirtschaftlich gewinnorientiertes Unternehmen. Den Zuschlag soll offenbar die Sanvartis GmbH erhalten. Das Unternehmen ist bislang sowohl als Dienstleister für verschiedene Krankenkassen in Erscheinung getreten als auch in seiner Tätigkeit für Ärzte- und Apothekerorganisationen und die Healthcare-Industrie.

„Der Grundsatz der Unabhängigkeit und Neutralität würde beim ausgewählten Gebot massiv verletzt. Die hohe Qualität und die unabhängige Unterstützung von Patientinnen und Patienten ist in Gefahr, wenn die Beratung über einen kommerziellen Anbieter erfolgt“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer in einem aktuellen Schreiben an den Patientenbeauftragen der Bundesregierung und an den Gesundheitsminister. „Es ist nicht nachzuvollziehen, dass ein anerkanntes Beratungsangebot, das sich seit langem bewährt hat, nicht weiter finanziert werden soll. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Interessenvertretung von Patientinnen und Patienten durch die UPD mitunter unbequem für die Krankenkassen sein kann.“

Der SoVD-Präsident befürchtet, dass der GKV-Spitzenverband und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung entgegen dem begründeten Protest aus dem wissenschaftlichen Beirat der UPD sowie zahlreicher sozialpolitischer Interessenvertretungen an ihrem Vorhaben festhalten.

Wenn der bisherige Verbund der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) nach 2015 nicht mehr finanziert wird, stehen insgesamt 21 Beratungsstellen vor dem Aus. Betroffen ist auch die hannoversche Beratungsstelle, deren Träger der SoVD ist.

Der SoVD ist deutschlandweit eine der anerkanntesten und größten Organisationen für die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung und der Rechte von Patientinnen und Patienten. Über den Deutschen Behindertenrat entsendet der SoVD zudem Vertreterinnen und Vertreter in den gemeinsamen Bundesausschuss.

V.i.S.d.P.: Veronica Sina

Hospizplätze: Versorgung sichern

„In der letzten Lebensphase hat jeder Mensch das Recht auf eine angemessene Versorgung. Deshalb ist das Vorhaben für eine bessere Palliativversorgung so wichtig.“ Das erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte über das Hospiz- und Palliativgesetz. Zudem begrüßt der Verbandspräsident das Ziel, die palliative Versorgung sowohl im häuslichen als auch im stationären Bereich zu stärken. Allerdings müssen aus Sicht des SoVD Nachbesserungen bei der Finanzierung erfolgen.

„Eine Schlüsselfunktion haben die Krankenkassen. Würden sie die durch palliative Maßnahmen entstehenden Kosten zu einhundert Prozent übernehmen, entstünden mehr Hospizplätze. Darüber darf die Politik im weiteren Gesetzgebungsverfahren nicht hinwegsehen“, fordert Adolf Bauer.

SoVD-Stellungnahme: http://www.sovd.de/2483.0.html 

Weitere Beiträge ...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok